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Kino im Kopf

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Genfer Altstadt 1544

Calvin geht mit seinem Sekretär Nikolas de la Fontaine durch die tristen Genfer Gassen. Pestleichen werden abtransportiert.

  • Unterwegs pöbelt der wohlhabende Genfer Bürger Ami Perrin sie an, Calvin und seine Franzosen hätten die Pest eingeschleppt. Jetzt sei Calvin zu feige, sich um die Todkranken zu kümmern.
  • Beide gehen weiter und erreichen ein Gebäude.
  • La Fontaine fragt Calvin, ob er sich freiwillig als neuer Pestseelsorger melden werde. Calvin reagiert ausweichend und öffnet die Tür zu einem Versammlungsraum.
  • Betreten schweigend sitzen dort die Genfer Pfarrer.
  • Calvin tritt an die Spitze des Tisches und erinnert an den Pfarrer, der die Infizierten seelsorgerlich betreut hatte und vor einigen Monaten an der Pest gestorben war. Der Stadtrat sei verärgert und verlange, dass endlich ein neuer Pestseelsorger benannt werde. Wenn die Genfer Pfarrer glaubwürdig bleiben wollten, müssten sie jetzt endlich einen Nachfolger benennen. Das Los solle entscheiden.
  • Calvin spricht ein Gebet, dann wirft er das Los. Es fällt auf Calvin – Entsetzen in seinem Gesicht. Überraschend greift ein älterer Pfarrer danach und erklärt, er sei bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Calvin atmet erleichtert auf.
  • Ein Pfarrer berichtet, vielleicht sei die Pest bald überstanden. Es seien mehrere Männer und Frauen aufgegriffen worden. Ihnen werde vorgeworfen, Türschlösser mehrerer Häuser mit Pestgift bestrichen zu haben. Die ersten hätten gestanden und würden wahrscheinlich bald hingerichtet.

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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 16. März 2021 14:53