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Kino im Kopf

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Calvins Pfarrhaus

Calvin liegt mit schwerer Migräne erschöpft im Bett neben seinem Schreibtisch. Er diktiert seinem Sekretär La Fontaine einen Brief. Darin beklagt er, dass die fünf Berner Studenten in Vienne hingerichtet wurden. Außerdem deutet er an, dass er der andauernden Kämpfe mit der einflussreichen Partei um Perrin müde sei und sein Amt, wenn sich nichts ändere, bald niederlegen werde.

  • La Fontaine blickt erschrocken auf.
  • Calvin beendet das Diktat, unterschreibt.
  • La Fontaine zögert zu gehen und berichtet Calvin verlegen, dass Trechsel die Information über Servet an den Großinquisitor Ory weitergeleitet habe. Eine Hausdurchsuchung bei Servet und in der Druckerei von Arnoullet hätten nichts ergeben. Jetzt stünden die Genfer als Lügner da. La Fontaine bittet Calvin, einige Briefe von Servet als Beweise herauszugeben.
  • Calvin lehnt ab. Die Inquisition könne Servet nicht bekehren.
  • La Fontaine macht Calvin verzweifelt Vorwürfe: Es sei kein Wunder, wenn Calvin scheitere. Kurz vor dem Ziel mache er immer einen Schritt in die falsche Richtung. Trotzig greift La Fontaine nach dem Stapel mit Servets Briefen, nimmt einige heraus und verlässt den Raum.
  • Calvin hält ihn nicht zurück.

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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 16. März 2021 14:53