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Kino im Kopf

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Madeleine-Kirche in Genf, vier Wochen später

Calvin beendet seine Predigt.

  • Die Gemeinde stimmt einen Psalm an.
  • Calvin verlässt die Kanzel und tritt an den Abendmahltisch.
  • Unter den Gottesdienstbesuchern befindet sich auch Villeneuve (alias Servet).
  • Sein Nachbar erklärt: Der Stadtrat habe Perrin erlaubt, am Abendmahl teilzunehmen, obwohl der Genfer Kirchenrat ihn davon ausgeschlossen habe. Jetzt seien alle gespannt, wie Calvin reagieren werde. Vor 15 Jahren habe man Calvin schon einmal aus Genf verbannt, weil er eine Anordnung des Stadtrates missachtet habe. Perrin habe ihn drei Jahre später nach Genf zurückgeholt. Inzwischen sei eine offene Feindschaft zwischen beiden ausgebrochen.
  • Der Psalmengesang verstummt.
  • Calvin spricht die Einsetzungsworte. Sein Blick fällt aufVilleneuve.
  • Villeneuve starrt Calvin an.
  • Calvin stutzt, erkennt Servet aber nicht. Er erklärt mit zittriger Stimme, er werde das Abendmahl nicht an jemanden austeilen, den der Kirchenrat ausgeschlossen habe, auch wenn der Stadtrat anderes beschlossen hat. Er wolle Genf lieber verlassen, als das Sakrament einem Lebemann und Trunkenbold zu reichen.
  • Alle schweigen betreten und schauen auf Perrin. Aus seinem Umfeld gibt es Zeichen des Unmuts. Perrin wird gedrängt, nach vorne zum Abendmahl zu gehen.
  • Perrin erhebt sich halb, wirft einen verächtlichen Blick auf Calvin und setzt sich wieder.
  • Villeneuve sieht mit Genugtuung den offenen Konflikt zwischen Calvin und der Gruppe um Perrin.

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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 16. März 2021 14:53